Bissanzeiger

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Manchmal ist es nicht leicht zu erkennen, ob ein Fisch am Köder zupft, denn Wind, Wellengang und das Wetter machen es einem oft nicht einfach, das zu bemerken. Dabei können dem Angler viele Hilfsmittel entgegenkommen. Mit ein wenig Übung kann man an der Rutenspitze erkennen, ob sich ein Fisch für den Köder interessiert. Jedoch ist diese ursprüngliche Form des Bissanzeigers sehr mühsam und ist je nach Angelart schlecht für die Augen oder man bekommt Genickschmerzen beim Anstarren der hochgestellten Ruten. Aus diesem Grund wurden im Laufe der Zeit einige optische und akustische Hilfsmittel entwickelt, die einem Angler das Leben erleichtern und die Bisse deutlich anzeigen. Um erfolgreich zu angeln, sollte man also mit einem Bissanzeiger angeln.

Will man einen Bissanzeiger günstig kaufen, lohnt sich ein Blick in die fishpipe. Dieser für den Angel- und Outdoorbereich spezialisierte Preisvergleich bietet eine große Auswahl an verschiedenen Bissanzeigern. Hier kann jeder Angler aus XX Produkten wählen und so die für sich am besten geeignetsten Bissanzeiger vergleichen und zum jeweils günstigsten Preis finden. Anschließend kann das Wunschmodell auch gleich online bestellt werden.

Was ist ein Bissanzeiger?

Foto. Pose mit Pilotkugel im Wasser

Bissanzeiger weisen akustisch oder optisch auf den Biss eines Fisches hin.  Je nach Angelmethode können Angler zwischen verschiedenen Arten von mechanischen und elektrischen Bissanzeigern wählen:

Mechanische Bissanzeiger

  • Posen: Posen sind Auftriebskörper, die auf der Hauptschnur und damit weit oberhalb des Hakenköders montiert sind. Posen werden durch Bleigewichte beschwert, so dass sie beim Biss eines Fisches leicht unter Wasser gezogen, aus dem Wasser aufsteigen oder seitlich weggezogen werden können.
  • Pilotkugeln: Um vor allem beim Fliegenfischen bereits kleine Bisse zu erkennen, wird dem Köder eine kleine Styroporkugel vorgeschaltet. Diese zeigt dann, wie eine Art kleine Pose, den Biss an.
  • Feederruten Spitzen: Bei Feederruten erfolgt die Bisserkennung über die sensible Feederspitze, die auch bei zaghaften Bissen bereits stark zu zittern beginnt. Feederruten haben somit ihre eigenen mechanischen Bissanzeiger.
  • Schnureinhänger: Schnureinhänger, auch Pendelbissanzeiger genannt, sind optische Bissanzeiger für das Ansitzangeln. Dabei wird die Schnur der abgelegten Rute mit einem leichten Gewicht beschwert. Bei einem Biss schnellt der Einhänger nach oben oder sinkt zu Boden. Hier kommen posenähnliche Modelle oder Ringe zum Einsatz, die sich nachts auch um ein Knicklicht ergänzen lassen.
  • Kletteraffen: Kletteraffen (monkey climber) sind Schnureinhänger, die an einem vertikalen Stab befestigt sind und diesen emporklettern können. Sie verrichten den gleichen Dienst wie Swinger oder Hänger, nur eben auf andere Weise.
  • Aalglöckchen: Aalgocken sind akustische Bissanzeiger. Diese metallernen Rasseln werden meist möglichst weit oben am Blank montiert, meist an der Rutenspitze. Manche Aalgröckchen verfügen über eine bis zwei Aufnahmen für Knicklichter, was am Wasser sehr praktisch ist.
  • Knicklichter: Knicklichter sind leuchtende Stäbchen, die in der Dämmerung und Nachts auf Posen, Einhängern und am Rutenblank montiert werden.
Tipp: Bissanzeiger 1
Tipp: Mit etwas Geschick lassen sich Hanger oder Swinger auch selber bauen, zum Beispiel aus einem Überraschungs-Ei. So kann man etwas Geld sparen und anschließend in die besten Bissanzeiger für seine jeweiligen Zwecke investieren! Häufig sind das Elektro-Bissanzeiger. Elektronische Varianten sind bei entsprechender Qualität nicht ganz billig.

Foto Knicklicht montiert

Elektronische Bissanzeiger

  • Elektro Posen: E-Posen ähneln Posen für Knicklichter, wobei die Batterie nach Bedarf entkoppelt werden kann.
  • Elektronische Bissanzeiger: E-Bissanzeiger sind optische und akustische Alarme, die den Schnurabzug anzeigen. Die meisten Modelle werden auf einem Rutenhalter als Rutenablage montiert, andere Modelle hingegen werden mit einem Gummi am Blank befestigt. Bei vielen Modellen sind die Sensitivität der Bisserkennung, die Lautstärke des Warnsignals und die Art des Warntons einstellbar. Bissanzeiger LED’s brauchen kaum Strom und entsprechend lange halten auch die Batterien.
  • Swinger: Swinger sind metallene Stäbe und mit einem elektronischen Bissanzeiger verbunden. Swinger werden in die gespannte Schnur eingehängt und melden auch feine Spannungsänderungen der Schnur durch ein Pipen des Bissanzeigers an den Angler zurück. Die Sensitivität der Bissanzeiger ist einstellbar, so dass Einflüsse von Wind und Wellengang reduziert werden können. Mit Swingern können Angler auch Fallbisse erkennen. Schwimmt ein Fisch Richtung Angelrute, erschlafft die Schnur, der Swinger sinkt und löst den Alarm aus.
  • Angelrollen mit integriertem elektronischem Bissanzeiger: Angelrollen mit E-Bissanzeiger sind bereits auf dem Markt, jedoch noch nicht ausgereift.
  • Elektrische Funk Bissanzeiger: Seit einiger Zeit sind elektrische Bissanzeiger auf dem Markt erhältlich, die den Biss über Funk oder Blootooth an separate Empfänger oder aber das Handy weiterleiten. So kann der Angler selbst in seinem Zelt erkennen, welche Rute aktiv geworden ist.

Ambitionierte Angler sollten auf Bissanzeiger mit Fallbisserkennung nicht verzichten. Elektrische Bissanzeiger sind dabei die logische Weiterentwicklung der Bissanzeiger Glöckchen und anderer akustischen wie optischer Bissanzeiger.

Wie funktioniert ein elektronischer Bissanzeiger?

Elektronischer Bissanzeiger mit Angelrute: Bissanzeiger teilen Anglern den Biss des Fisches akustisch und visuell mit.

Elektronischer Bissanzeiger zeigen Bisse akustisch und visuell an.

Funkbissanzeiger sind meist im Set erhältlich. Bissanzeiger Funk Sets beinhalten zwei bis vier Bissanzeiger mit Empfänger. Der Empfänger kann am Mann getragen oder im Zelt aufgehängt werden und zeigt durch ein verlässliches akustisches Signal die richtige Rute an. Hier sind auch Bissanzeiger mit Vibrationsalarm erhältlich.

Je nach Modell wird der Bissanzeiger an die Angelrute geklemmt. Das passiert beispielsweise bei einem Bissanzeiger für Waller, an dem in der Regel auch ein Knicklicht und ein Glöckchen befestigt wird. Es gibt sie allerdings auch als elektronische Bissanzeiger, die auf Erschütterungen der Rute reagieren. Auch ein Bissanzeiger zum Brandungsangeln wird häufig am Rutenblank befestigt. Elektronische Bissanzeiger schraubt man häufig auf die Halterungen des Rod Pods oder der herkömmlichen Rutenhalter. Das erfolgt in der Regel über ein einheitliches Bissanzeiger Gewinde. Normalerweise wird dabei immer dasselbe metrische Maß benutzt. Dies kann iin Europa, Asien und Amerika zum Teil allerdings erheblich voneinander abweichen. Hierfür gibt es dann aber spezielle Bissanzeiger-Gewinde-Adapter.

Wer sich für einen oder mehrere elektronische Bissanzeiger interessiert und ein Rod Pod besitzt, für den bietet sich natürlich besonders ein Funkbissanzeiger Set an. Allerdings sollte man dann darauf achten, wie viele Auflageplätze das Rod Pod besitzt, um sein Bissanzeiger Set entsprechend abstimmen zu können.

Bei einem elektronischen Bissanzeiger läuft die Angelschnur durch einen schmalen Spalt unterhalb der Auflage für die Angelrute. Entweder reagiert der Bissanzeiger über eine Lichtschranke oder das Signal entsteht durch ein Rädchen, das von der Angelschnur in Bewegung versetzt wird. Entscheidend ist jedoch das Signal, welches der Bissanzeiger gibt. Sobald ein Fisch am Köder zupft, macht ein Licht- und Tonsignal darauf aufmerksam. Bei den Funkbissanzeigern kann man den Empfänger entsprechend programmieren, so dass man nicht immer direkten Sichtkontakt zum Rod Pod bzw. zu den Ruten halten muss.

Im Folgenden kann man sich darüber informieren, worauf man beim Kauf eines Funkbissanzeiger Sets achten sollte.

Qualität der Bissanzeiger wird durch Kleinigkeiten entschieden

Manchmal macht bei einem Funkbissanzeiger Set der Blick ins Detail den Unterschied. Denn die Auswahl ist groß. Auf jeden Fall sollte man Wert darauf legen, dass die Sensibilität, die Tonlautstärke und evtl. auch die Tonfrequenzen einstellbar sind. Denn wenn sich ein Funkbissanzeiger jedes Mal meldet, wenn die Schnur ein wenig bewegt wird, macht das keinen Spass. Dies kann beispielsweise bei Wind oder Wellengang passieren. Angelt man gleichzeitig mit mehreren Freunden und alle verwenden Funkbissanzeiger, kann es außerdem passieren, dass sich Funkfrequenzen überschneiden. Deshalb sollte man zusätzlich darauf achten, dass die Frequenzen verstellbar sind.

Elektronische Bissanzeiger sind ein wichtiger Bestandteil eines jeden Angelzubehörs. Bissanzeiger sollten immer wasserdicht sein, um deren Funktionalität auch bei starkem Regen zu gewährleisten. Um einen Bissanzeiger wasserdicht zu gestalten, muss er über Dichtungen beispielsweise am Batteriefach verfügen.

Vor allem Nachtangler, welche auf Aal, Karpfen oder Waller angeln, wissen die Vorteile der Bissanzeiger mit Sounderbox oder Funk sehr zu schätzen, da die Ruten eben auch mal in einiger Entfernung abgelegt werden können, ohne dass es zu Einschränkungen bei der Bisserkennung kommt. Außerdem ist es für den Transport äußerst praktisch, dass ein entsprechendes Set eine Bissanzeiger Tasche oder einen Koffer enthält, um die Geräte sauber verstauen und schützen zu können.

Welchen Bissanzeiger kaufen

Foto Funkbissanzeiger Set

Vor dem Kauf eines Bissanzeigers, vor allem von teureren Modellen, empfiehlt es sich immer, einige Testberichte online zu lesen, sich in Berichten von Angelzeitschriften zu informieren und wenn möglich auch mal direkt bei Angelkollegen deren Bissanzeiger zu begutachten und deren Erfahrungen einzuholen. Denn viele kleinere Schwächen und Problemchen zeigen sich erst nach längerem Gebrauch und sind auch abhängig von der Verwendung. Wer sich nur auf die Beschreibung des Herstellers verlässt, kann unter Umständen eine herbe Enttäuschung erleben und muss dann zwingend neu investieren. Insofern lohnt sich durchaus der Kauf von hochwertigen Produkten. Wichtig ist es also, auf eine gewisse Robustheit und gute Verarbeitung der einzelnen Komponenten des Bissanzeigers sowie der Bissanzeiger Zubehörteile zu achten. Diverse Hersteller liefern die Bissanzeiger Sets bereits in Koffern oder gepolsterten Taschen. Auch das hilft dabei, länger etwas von seinen Bissanzeigern zu haben.

Natürlich sollten Einsteiger ihr Hobby mit preiswerten Modellen beginnen und zuerst mal einen eher günstigen Bissanzeiger kaufen. Allerdings lohnt es sich schon, nicht auf die günstigsten Produkte zu setzen, denn Qualität hat einfach mal ihren Preis.

Günstige Bissanzeiger oder Funkbissanzeiger Sets in allen Qualitäts-und Preissegmenten kann man auf dem fishpipe Preisvergleich finden. Dort lassen sich die verschiedenen Bissanzeiger Sets vergleichen und zudem direkt online erwerben. Dabei kann man sowohl als Anfänger als auch als fortgeschrittener Angler sein Schnäppchen machen und die besten elektronischen Bissanzeiger für sich wählen. Die fishpipe hilft dabei, das jeweils günstigste Produkt auf dem Markt zu finden. Zur Auswahl stehen dabei XX Bissanzeiger diverser Hersteller. Um eine vernünftige, langfristige Ausrüstung zu erhalten, sollte man jedoch mindestens 200 € für ein elektrisches Bissanzeiger Set ausgeben. In diesem Preissegment ist das Preis-Leistungsverhältnis am Besten. Gute Auslaufmodelle qualitativ hochwertiger Bissanzeiger sind im Set jedoch auch schon für 100 bis 150 € zu bekommen. Einzelkomponenten sind natürlich deutlich günstiger.