Feederruten

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Wer sich intensiv mit dem Friedfischangeln auseinandersetzt, kommt um das Feederangeln nicht herum. Dazu benötigt man zuerste einmal eine Feederrute. Angeln mit einer solchen Rute bietet vielfältige Möglichkeiten, um verschiedene Friedfischarten an ganz unterschiedlichen Gewässertypen zu befischen. Entsprechend groß ist die Auswahl an Feederruten, die eine breite Palette an Einsatzmöglichkeiten abdecken. Über den fishpipe Produktvergleich kann man als Angler eine optimale Übersicht über alle Angelartikel bekommen und einzelne Modelle auswählen. So kann man aus über 320 Feederruten auswählen. Unser Feederruten Vergleich bietet zudem tolle Schnäppchen und Sonderangebote.

Gängige Feederruten unterscheiden sich in diversen Merkmalen, wie LängeWurfgewicht, dem zu beangelnden Zielfisch, sowie der Beringung und dem Griffmaterial. Natürlich sind Feederruten auch in ganz unterschiedlichen Qualitätsstufen erhältlich. So gibt es günstige Modelle, die für Einsteiger geeignet erscheinen und natürlich hochwertige Feederruten, die von Profis beim Feederangeln in Welt- und Europameisterschaften eingesetzt wurden und immer noch werden. Gerade für Einsteiger ist das Feederangeln eine perfekte Methode, um relativ schnell zum Fisch zu kommen und erfolgreich zu sein. Profimodelle sind für den Anfang aber nicht erforderlich. Hier bietet sich oft ein günstigeres Modell oder ein Feederruten Set für Einsteiger an.

Wer eine Feederrute günstig kaufen möchte, der findet auf der fishpipe Preisvergleichsseite eine breite Produktpalette günstiger Feederruten für alle Zielfische und in allen Längen und Wurfgewichten. Hier findet man sowohl Ruten von bekannten aber auch von weniger bekannten Herstellern. Eine übersichtliche Menüführung und verschiedene Auswahloptionen helfen dabei, schnell den günstigsten Shop zu finden und mit einem Klick die Feederrute zu bestellen. Zur Hilfestellung bietet die Vergleichsseite einen kleinen Ratgeber an, welche Feederrute man kaufen sollte und welche eher nicht zu empfehlen ist.

Was sind Feederruten?

Bild: Fisch mit Feederrute

Der Begriff Feeder kommt aus dem Englischen “to feed”, was zu deutsch “füttern” heißt. Der sogenannte Feeder ist ein Futterkorb, der mit Futter gefüllt und anschließend mit der Feederrute an den Angelplatz geworfen wird. Durch Ansammlung von Futter am Angelplatz werden Friedfische angelockt, was das Feederangeln zu einer erfolgreichen Methode für Einsteiger macht. Futterkörbe dienen zusätzlich als Gewicht und sind ein Teil der gesamten Feederruten Montage. In der Regel können beim Feederangeln folgende Weißfische überlistet werden:

  • Plötzen
  • Brassen
  • Güstern
  • Rotfedern
  • Barben
  • Döbel

Aber auch Karpfen und Schleien kann mit der Feederrute erfolgreich nachgestellt werden.

Feederruten gibt es als Steckruten und Teleskopruten. In der Regel bestehen sie aus Kohlefaser, die Spitzen aber auch aus Glasfaser. Kohlefaser ist sehr leicht, Glasfaser hingegen besonders elastisch und stabil.

Welche Feederruten gibt es?

Heavy Feederrute als Steckrute mit Feederspitzen im Köcher.

Dreiteilige Heavy Feederrute mit Ersatz Feederspitzen.

Eine wichtige Entscheidung bei der Rutenwahl ist die zwischen einer Steckrute und einer teleskopierbaren Feederrute. Diese Tele Feederruten sind kaum zu empfehlen. Ihre Aktion ist deutlich schlechter als bei Steckruten und die Anzahl der Ringe ist zudem geringer. Sie eignen sich allenfalls für Angler, die selten oder nur im Urlaub angeln gehen und dabei zu Fuß oder mit dem Fahrrad weite Distanzen zum Angelplatz zurücklegen müssen. In diesen Fällen reduziert sich das Packmaß einer Feederrute sinnvoll und Nachteile müssen toleriert werden. Steckruten haben hingegen viele Stärken, wie beispielsweise die höhere Wurfweite, bessere Aktion, kraftvolles Drillverhalten und erhöhte Stabilität. So erhöhen sie den Spaßfaktor um ein vielfaches. Von der Machart her ist eine Steckrute sicherlich die beste Feederrute. Tele Feederruten sind wie gesagt eher die zweite Wahl. In der Regel sind Steckruten zum Feederangeln dreiteilig aufgebaut. Kürzere Exemplare bis zu 2,7 Meter Länge sind allerdings meist nur zweiteilig.

Steckfeederruten vs. Teleskopfeederruten

RutentypVorteileNachteile
Steckfeederruten
  • Gute Aktion
  • Stabiler Blank
  • Hohe Belastbarkeit
  • Beste Drilleigenschaften
  • Transportmaß ab 1,1 m
  • Höheres Gewicht
Teleskopfeederruten
  • Transportlänge gering
  • Gewicht gering
  • weniger stabil und belastbar
  • wenig Ringe
  • schlechte Aktion
  • schlechtere Drilleigenschaften

Eigenschaften von Feederruten

Die wichtigste Eigenschaft für eine gute Feederrute ist eine schnelle Aktion, also ein hartes Rückgrad bzw. ein stabiler Blank und eine weiche, feine Spitze, die als Bissanzeiger dient. Die obersten Zentimeter der Spitze sind dabei farblich abgesetzt, um einen Biss besser erkennen zu können. Die Feederruten Spitzen Farbe ist dabei meist grell und gut erkennbar. Die Spitzen bestehen aus Glasfaser oder mit Kohlefaser verstärktem Kunststoff. Beim Nachtangeln kann leicht ein Knicklicht an der Spitze montiert werden. So lässt sich auch zur späten Stunde noch erfolgreich Feedern.

Die Rute wird am besten in einem rund 90 bis 120 Grad Winkel zum Angelplatz positioniert. Dafür gibt es auch spezielle Feederrutenhalter die eine feine Justierung der exakten Position ermöglichen. Bei einem Biss zuckt die Spitze entweder heftig in Richtung des Angelplatzes oder die Spannung lässt plötzlich nach, weil ein Fisch die Montage etwas in Richtung des Anglers zieht – ein sogenannter Fallbiss.

Feederruten Spitzen zum Wechseln

 

Drei Feederruten Spitzen unterschiedlicher Färbung und Sensibilität für verschiedene Strömungsverhältnisse.er Sensibilität

Feederruten Spitzen sind farblich abgesetzt.

Meist werden Feederruten mit mehreren auswechselbaren Spitzen – im Normalfall drei an der Zahl – verkauft, mit denen man sich gut an die jeweilige Wettersituation anpassen kann. Je stärker die Strömung ausfällt und je windiger es ist, desto stabiler muss die Spitze sein. An Stillgewässern und bei windstillem Wetter, kann die Spitze also sehr fein gewählt werden. Die Sensibilität der Feederspitzen wird in Unzen (oz) angegeben, wobei tendenziell im Stillgewässer bis zu 1,5 oz, bei leichter Strömung bis zu 2,5 oz und bei stärkerer Strömung noch stärkere Spitzen eingesetzt werden.

Tipp: Feederruten 1
Tipp: Wer gerne im Winter feedern geht, sollte beachten, dass die Spitzen bei kalten Temperaturen deutlich leichter brechen. Somit ist es besonders dann sinnvoll entsprechende Wechselspitzen mitzuführen.

Beringung bei Feederruten

Ein weiteres wichtiges Kriterium bei Feederruten ist die Anzahl und Größe der Ringe sowie deren Abstand zum Rutenblank. Je größer der Abstand der Ringe zum Blank desto besser kann geworfen werden. Auch große Ringdurchmesser erleichtern das Werfen, da weniger Reibung entsteht. Gerade beim Feedern im Winter helfen große Ringe zu verhindern, dass Eis die Ringe zusetzt und somit die Schnur beschädigt wird. Viele Ringe sorgen dafür, dass sich die Kraft möglichst gleichmäßig auf den Blank verteilt, was entsprechend höhere Belastungen ermöglicht. Stabile Ringe, z.B. Doppelstegringe, erlauben es auch schwere Futterkörbe zielsicher zu werfen.

Griffmaterial bei Feederruten

Ein Feederrutengriff muss über eine hohe Rutschfestigkeit verfügen, da die Rute häufig mit nassen oder vom Futter benetzten Händen angefasst wird. Häufig sind die Griffe von Feederruten aus Kork oder Duplon – sogenannte EVA-Griffe. Letztere sind länger haltbar und leichter zu reinigen, allerdings handelt es sich im Gegensatz zu Kork um ein synthetisches Material. Für die Naturburschen unter uns Anglern eignet sich also ein Korkgriff womöglich besser. Letztendlich ist die Wahl für den Griff einer Feederrute aber Geschmackssache.

Die verschiedenen Typen von Feederruten

Feederruten mit Wurfgewichtsangaben. Feederruten Wurfgewichte sollten auf die Größe des Futterkorbes abgestimmt sein.

Feederruten unterschiedlicher Wurfgewichte und Längen.

Je nach Gewässer und Zielfischart müssen beim Feederangeln unterschiedliche Feederruten gewählt werden. Grundsätzlich gilt, je stärker die Strömung, umso weiter die Distanz zum Angelplatz und je größer die zu erwartende Fischart, desto höher muss das erforderliche Gewicht gewählt werden und desto stärker und kräftiger muss die Rute sein. Dies spiegelt sich im Wurfgewicht wieder. Die Wahl für die besten Feederruten hängt also von dem speziellen Zweck ab und lässt sich nicht pauschal beantworten.

Länge von Feederruten

Auch die Länge ist ein entscheidendes Kriterium. Mit stärkerer Strömung und steigenden Distanzen werden die Ruten immer länger. Beim Angeln in der Strömung muss möglichst viel Schnur aus dem Strömungsdruck, was besonders gut mit einer langen Rute funktioniert. Auch große Distanzen lassen sich mit längeren Ruten besser erreichen. Auch wer einen Flussabschnitt mit Schilfgürtel und viel krautiger vegetation befischt, freut sich über eine lange Feederrute. Feederruten sind aber in der Regel nicht länger als 4,5 Meter. Die Gesamtlänge wirkt sich natürlich auch auf die Transportlänge aus, welche für Transporte aller Art – ob im Auto, in der S-Bahn oder auf dem Fahrrad – ein entscheidender Punkt ist.

Beim Angeln an bewaldeten Ufern hingegen ist häufig eine kürzere Feederrute sinnvoll, um damit leichter Auswerfen zu können und nicht ständig in den Bäumen hängen zu bleiben. Auch Anfänger tun sich, besonders beim Werfen, aber auch beim landen der Fische mit einem etwas kürzerem Modell deutlich leichter. Für die Länge einer Feederrute ist vor allem das zu befischende Gewässer und die Ufervegetation entscheidend, weniger hingegen die Zielfischart.

Typen von Feederruten

Für verschiedene Einsatzzwecke gibt es natürlich ganz unterschiedliche Anforderungen an Feederruten. Allgemein werden vier verschiedene Arten unterschieden.

4 Typen von Feederruten

Winkelpicker:

Winkelpicker sind ultra leichte und vergleichsweise kurze Feederruten, die häufig ohne Futterkorb, sondern mit einem Grundblei, auf kurze Distanz gefischt werden. Gefüttert wird dann mit der Hand. Aufgrund des geringen Gewichts sind Winkelpicker leicht und filigran.

  • Wurfgewicht: bis 40 Gramm
  • Länge: 2,4 bis 2,7 Meter.

Feederrute Light:

Leichte Feederruten werden in Stillgewässern und langsam fließenden Flüssen und Kanälen für eine Wurfentfernung bis 30 Meter eingesetzt.

  • Wurfgewicht: 40 bis 60 Gramm
  • Länge: 2,7 und 3,3 Meter

Feederrute Medium:

Medium Feederruten sind für das Angeln in mittelgroßen Flüssen und für Distanzen bis zu 70 Metern gedacht. Da hier schwerere Futterkörbe benötigt werden, fallen diese Ruten entsprechend stabil aus.

  • Wurfgewicht: 60 bis 100 Gramm
  • Länge: 3 bis 3,6 Meter

Heavy Feeder Ruten:

Heavy Feederruten eignen sich vor allem zum Angeln in großen, schnell fließenden Flüssen und auf Distanzen bis zu 100 Meter. Schwere Gewichte bzw. Futterkörbe ergänzen diese Feederrute. Heavy Feeder Ruten sind zudem sehr lang und werden beispielsweise zum Barbenangeln benutzt. Man kann aber mit der Heavy Feederrute Karpfenangeln oder mit der schweren Feederrute Brandungsangeln, um diese Ausrüstung dann nach und nach zu beschaffen.

  • Wurfgewicht: 100 bis 250 Gramm
  • Länge: bis 4,5 Meter

Welche Feederrute kaufen?

Bild: Viele Feederruten im Shop

Wer sich eine Feederrute anschaffen will, sollte sich genau überlegen an welchen Geässern er diese einsetzten und welche Fischarten er damit fangen will. Außerdem ist es natürlich wesentlich, ob mit der Rute gelegentlich oder sehr häufig geangelt werden soll und ob, wie und wie lange sie transportiert werden muss. Somit ist es quasi unmöglich eine klare Feederrute Empfehlung auszusprechen und natürlich noch schwieriger eine Feederrute Kaufempfehlung zu geben. Wichtig ist auch, ob die Angelei nur dem Zeitvertreib dient oder ob im Rahmen von Hegefischen die Menge oder das Gesamtgewicht an gefangenen Fischen entscheidend ist und somit Schnelligkeit und Gewicht von immenser Bedeutung.

Natürlich sollten Einsteiger erstmal mit preiswerten Modellen beginnen und somit ihre Feederruten günstig kaufen, vor allem weil das Feederangeln zwar gut für die ersten Erfolgserlebnisse ist, viele Anfänger aber dann auch andere Angelarten ausprobieren wollen und im Feederangeln vielleicht doch nicht ihre Erfüllung finden. Allerdings kann es sich als Anfänger, der noch gar kein Tackle besitzt, lohnen, sich auch eine Feederruten Set zu kaufen, um gleich das gesamte Paket zu einem günstigen Preis abstauben zu können. Wer zum überzeugten Feederangler wird, der sollte sich dann natürlich einen hochwertigen Stock besorgen.

Günstige Feederruten in allen Qualitätsstufen können auf dem fishpipe Vergleichsportal gefunden und verglichen werden. Hier können sowohl der Einsteiger als auch der ambitionierte Feederangler ein gutes Schnäppchen schlagen. Ruten im unteren Preissegment sind bereits ab 30 bis 40 Euro erhältlich. Empfehlenswert ist es jedoch eher zwischen 50 und 80 Euro auszugeben, um eine vernünftige Rute mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis zu finden. Für hochwertige Ruten kann man natürlich auch deutlich mehr Geld ausgeben, was sich aber nur lohnt, wenn man wirklich ambitionierte Feeder-Interessen hat.

Häufig kann es passieren, dass ein oder mehrere der Wechselspitzen abbrechen. Dies kann besonders im Winter bei recht kühlen Temperaturen der Fall sein. Für manche Modelle lassen sich auch Ersatzspitzen kaufen. Angler, die ihre Ruten also häufig und auch bei kühlen Witterungsverhältnissen nutzen sollten sich am besten für so ein Modell entscheiden.

Manche Ruten werden auch zusammen mit einer Rutentasche geliefert. Dies ist aber nicht der Normalfall. Trotzdem lohnt es sich, darauf zu achten, denn manchmal kann so ein gutes Schnäppchen gemacht werden. Vor allem Einsteiger, die noch keine Rutentaschen besitzen, können von so einem Angebot profitieren.