Popper

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Popper sind Oberflächenköder zum Raubfischangeln. Popper sind Stickbaits, die anstelle einer Tauchschaufel eine Aussparung haben, die beim ruckartigen Führen des Köders über die Wasseroberfläche einen Wasserschwall aufspritzen lässt. Popper gehören auch in Deutschland zu den beliebtesten Topwater Ködern, und wer einmal eine Hechtattacke an der Oberfläche erlebt hat, wird das sicher unterschreiben. Dementsprechend groß ist die Auswahl an verschiedenen Poppern. Farbe, Körperform und Größe sind von Modell zu Modell unterschiedlich. Hier verlieren nicht nur Neulinge schnell den Überblick. Doch zum Glück gibt es hierfür die fishpipe. Popper, im Englischen als „Popper Lures“ bezeichnet, kommen im Meer wie Süßwasser zum Einsatz. Das liegt an ihrer einzigartigen akustischen Lockwirkung.

Wer das günstigste Angebot im Netz sucht, der findet beim fishpipe Preisvergleich eine Breite Produktpalette der auf dem Markt verfügbaren Köder, eine übersichtliche Menüführung und verschiedene Auswahl- und Filteroptionen, die dabei helfen, schnell das günstigste Angebot zu finden und so kann man einfach und mit nur einem Klick den begehrten Popper bestellen. Zur Auswahl stehen dabei unzählige Kunstköder diverser Hersteller. Zur Hilfestellung beim Popperkauf bietet die fishpipe einen kleinen Ratgeber an. Hier finden Angler alle nützlichen Infos zu diesem spritzigen Oberflächenköder. Anschließend heißt es nur noch mit der fishpipe Preise vergleichen und den besten Popper zum niedrigsten Preis bestellen. Dann steht dem nächsten Topwater Abenteuer nichts mehr im Wege.

Was sind Popper?

Popper für Barsch und Forelle an einer Spinnrute mit Rolle.

Kleiner Popper für Forelle, Barsch und Rapfen.

Popper sind, wie man mit etwas Erfahrung sofort erkennen kann, eine spezielle Form der Wobbler, meist ohne Tauchschaufel. Dafür besitzen sie eine für diesen Ködertyp charakteristische nach innen gewölbte Kopfform. Beim Popperfischen, welches ausschließlich ruckartig an der Oberfläche bzw. oberflächennah erfolgt, erzeugt genau diese konkave Kopfform durch die entsprechende Wasserverdrängung ein ploppendes Geräusch, welches diverse Räuber zum Biss verleiten soll. Die Popper Bedeutung bzw. Namensgebung ist auf das englische „to pop„ zurückzuführen, was in „Knallen“, „Klatschen“ oder „Ploppen“ bedeutet. Der in Amerika erfundene Kunstköder hat sich als sehr effektiver Köder auf dort vorkommende Barscharten erwiesen. Im europäischen Süßwasser lässt sich mit Popper auf Rapfen, Hechte und Welse fischen. Außerdem kann man mit einem kleinen Popper auf Barsch, Zander und Forelle angeln.

Tipp: Popper 1
Tipp: Meist stehen Zander viel zu tief, um mit einem Oberflächenköder beangelt zu werden. Das ändert sich allerdings in der Dämmerung und Nacht. Dann kommen die Stachelritter ins Flachwasser, um zu Jagen. Hier fallen sie genauso auf Popper herein wie Hecht und Co.

Durch die beim Popper Angeln entstehenden Reize, wie die Druckwellen durch die Kopfform, welche das Seitenlinienorgan ansprechen, oder das spritzende Wasser, werden Raubfische zum Anbiss verleitet. Die Farbe der Köder beim Popperfischen ist eigentlich Nebensache. Wichtiger scheint hierbei die Silhouette des verwendeten Köders zu sein, da der Zugriff der Räuber stets von unterhalb erfolgt. An sonnigen oder bedeckten Tagen mit wenig Bewegung der Wasseroberfläche kann die Farbe des Poppers dann aber trotzdem fangentscheidend sein. Gerade die neue Generation der 3D-Oberflächenköder, wie die „Suicide Duck“, die Fledermaus und die Ratte der Firma Savage Gear lassen dies durchaus plausibel erscheinen. Die Fänge sprechen für sich. Ob dies allerdings auf das sehr reale Design zurückzuführen ist oder durch die Köderbewegung eben gewisse Reize bei den Fischen angesprochen werden, lässt sich nicht eindeutig klären.

Diverse Topwater Köder: Oberflächenköder werden mit Rutenschlägen animiert und auf der Wasserfläche geführt. und super fängig.

Oberflächenköder zum Topwater Angeln auf Hecht, Barsch und Rapfen.

Popper richtig führen

Von der richtigen Köderführung hängt natürlich auch beim Angeln mit Poppern der Fangerfolg ab. Die verwendete Kombination aus Rute, Rolle und Schnur wird hier durch ein Vorfach komplettiert. Die verwendete Ausrüstung sollte den Umständen entsprechend gewählt werden, denn es macht einen großen Unterschied, ob man mit Popper auf Forelle oder Egli, wie der Barsch in der Schweiz genannt wird, oder auf Hecht, Zander, Rapfen oder gar Wels fischen möchte. Im Prinzip ist das Angeln mit Poppern relativ einfach, man wirft den Köder aus, und holt ihn wie beschrieben mit harten, ruckartigen Bewegungen wieder ein. Dabei sollte das bekannte “Plopp” Geräusch entstehen. Sollte man bei einem moderaten Führungsstil keine oder kaum Bisse verzeichnen, kann man diesen auch aggressiver ausführen. Gerade bei bewegter Wasseroberfläche macht dies Sinn, da der Köder enorme Aufmerksamkeit erregt.

Wo kommt der Popper zum Einsatz?

  • Krautbänke: Wenn im Sommer das Kraut den Einsatz anderer Kunstköder unmöglich macht, glänzt der Popper. Ein über das Kraut geführte Popper hat schon so manchen Hecht aus der Deckung gelockt.
  • Hindernisse: Wenn unter Wasser natürliche oder menschen gemachte Hindernisse vorhanden sind und der Fisch an die Oberfläche gelockt werden soll, wirkt das Ploppen des Poppers oft Wunder.
  • Strömung: Der liebste Standplatz des Oberflächen-Jägers schlechthin: Dem Rapfen. Auf einen Popper an der Kante von Stromschnellen oder Kehrwasser folgen oft heftigste Attacken.
Oberflächenkoeder Frösche: Froschimitate sind auf Seerosenfeldern und Krautbänken auf Hecht sehr fängig.

Frösche ziehen Hechte förmlich aus den Kraut und Seerosenfeldern.

Beim Popperfischen ist der richtige Zeitpunkt für einen Anhieb entscheidend. Er erfolgt erst, wenn man einen starken Ruck in der Angelrute spürt. Setzt man zum Beispiel bereits beim Erkennen der Bugwelle oder bei der Attacke und dem explodierenden Wasser den Anhieb, reißt man dem attackierenden Räuber den Köder direkt aus dem Maul. Es kommt oft vor, dass die Fische den Köder nicht beim ersten Mal erwischen und somit öfters Nachfassen. Fehlbisse sind also an der Tagesordnung, gestalten sich aber ebenso spannend wie nervenaufreibend.

Im Meer mit Popper angeln

Beim Popper angeln im Meer, sei es in den Ozeanen oder beim Angeln im Mittelmeer, sollte man die Ausrüstung dementsprechend angleichen, denn um die kampfstarken Meeresfische zu überlisten, wird hier eine im Vergleich zum Süßwasserangeln andere, schwerere Liga des Gerätes benötigt. Dies betrifft Rute, Rolle und Schnur gleichermaßen. Und das liegt nicht nur an den Fischen. Auch die Köderführung von schweren Meerespoppern, die mit harten, ruckartigen Schlägen geführt werden, genauso wie natürlich das Salzwasser, beansprucht das Material enorm.

Wo und auf welche Fische kann man mit Popper angeln?

Verschieden große Popper: Popper gibt es in allen Größen und für alle Fischarten und auch große salzwasserfeste Popper zum Meeresngeln.

Popper verschiedener Größe für Süß- und Meerwasser.

Generell kann man in allen Gewässern, sowohl im Süßwasser wie auch im Meer, mit Poppern erfolgreich angeln. Je nach Ködergröße lassen sich in Fließ- und Stillgewässern im Binnenland folgende Fischarten erbeuten:

  • Forellen
  • Barsche
  • Hechte
  • Zander
  • Rapfen
  • Welse/Waller
  • Saiblinge
  • Döbel
  • Alande

Im Meer kommt es natürlich drauf an, wo man sich gerade befindet – ob man mit Popper im Mittelmeer oder eben im Indischen Ozean auf diverse Oberflächenräuber unterwegs ist. Die möglichen Zielfischarten sind äußerst vielfältig. Folgende Fische dürften dort beispielsweise Gefallen an Poppern finden:

  • Makrelen
  • Thunfische
  • Barrakuda
  • Wahoo
  • Sail
  • Marlin
  • Giant Trevally (GT)

Auch viele andere sehr kampfstarke Meeresfische lassen sich mit Poppern überlisten und dabei ist die Angelei selten so spannend wie eben mit einem Popper. Salzwasserfeste Kleinteile sollten dann aber zwingend zur Ausstattung des Poppers gehören.

Ausrüstung zum Topwater angeln mit Popper

Das Oberflächenangeln mit Popper im Süßwasser stellt keine besonderen Anforderungen an Rute und Rolle. Für die ersten Versuche eignet sich eine Spinnrute mit der passenden Spinnrolle. Wer tiefer in das Topwater Angeln mit Popper einsteigen will, sollte sich eine Rute mit folgenden Eigenschaften besorgen:

Was braucht eine Rute zum Angeln mit Popper?

  • Gewicht: Die Rute sollte so leicht wie möglich sein. Sonst gehen die ständigen Schläge schnell aufs Handgelenk.
  • Länge: Je nachdem ob vom Ufer oder vom Boot geangelt wird. Die Rutenschläge beim Oberflächenangeln sollte etwa 1,80  2,10 Meter betragen. Bei Schlägen in Richtung Wasseroberfläche sind zu lange Ruten eher hinderlich und ermüdend.
  • Aktion: Der Blank sollte straff sein, um die Rutenbewegung gut zu übertragen. So wird der Popper auch beim Anhieb nicht sofort aus dem Raubfisch Maul gerissen.
  • Wurfgewicht: Im Süßwasser beträgt das Ködergewicht etwa 15 60 Gramm, jedoch sollte das Wurfgewicht der Rute größer sein, um die Steifigkeit des Blanks für das Jerken zu gewährleisten. hier Liegt das Augenmerk also  nicht beim Werfen, sondern der Köderaktion. Ist die Rute zu leicht bzw. zu weich, biegt sich die Rute beim Jerken durch und der Köder läuft nur noch gerade.

Die Wahl der Rolle bleibt dem Angler überlassen. Popper lassen sich sowohl mit Stationär- als auch mit Baitcaster Rollen ausgezeichnet fischen. Um die Rutenbewegung gut auf den Köder zu übertragen ist eine dehnungsarme, geflochtene Angelschnur von Vorteil. Wer mit Popper auf Hecht angeln will, benötigt natürlich ein hechtsicheres Vorfach. Stahl, Titan, Fluorocarbon oder eine Spinnstange – alle der genannten Vorfächer eignen sich zum Topwater Angeln mit Popper.

Hersteller von Poppern

Bekannte Hersteller von Popper sind unter anderem folgende Firmen:

  • Topwater-Productions
  • DLT
  • Sebile
  • Illex
  • Spro
  • Viper
  • Rapala
  • Daiwa
  • Jackson
  • Jenzi
  • Balzer
  • Savage Gear
  • Salmo
  • Iron Claw

Daneben gibt noch viele andere, bekannte und weniger bekannte, amerikanische und asiatische Hersteller, welche sehr gute Köder auf den Markt gebracht haben.

Foto: Zielfisch mit Popper

Popper Köder kaufen

Will man einen solchen Oberflächenköder günstig kaufen, sollte man einen Blick in die fishpipe werfen und dort den Popper online bestellen. Eine große Auswahl verschiedenster Popper bringt dem Angler allerdings die Qual der Wahl. Folglich ist es wichtig einige Kriterien und Einsatzzwecke einzubeziehen. So ist auf eine gewisse Robustheit und gute Verarbeitung der einzelnen Komponenten der Popper zu achten. Denn es ist ärgerlich, wenn man am Wasser zum Beispiel einen Fisch verliert, weil der Haken stumpf ist oder dieser sich aufgrund geringer Materialqualität aufbiegt. Die verwendeten Sprengringe sollten ebenfalls von hoher Qualität sein, da das Material einer starken Belastung unterliegt.

Tipp: Popper 2
Tipp: Die Position der Öse, an der das Vorfach eingehängt wird, bestimmt den Lauf und die Art des akustischen Reizes. Am gleichmäßigsten laufen dabei jene Popper, bei denen die Öse genau in der Mitte des Kopfes sitzt.

Popper in allen Qualitäts- und Preissegmenten kann man auf dem fishpipe Preisvergleich finden und vergleichen. Anschließend lässt sich dann der gewünschte Popper leicht online kaufen. Dabei kann man sowohl als Anfänger als auch als fortgeschrittener Angler sein Schnäppchen machen und das für sich beste Popper Modell wählen.