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Bild: Stellfischrute am Kanalufer

Die Stellfischrute lässt sich mit einer Bologneserute vergleichen, die allerdings wie eine Stipprute zum Raubfischangeln zum Angeln unterhalb der Rutenspitze verwendet wird. Hierbei wird ein Köderfisch oder Fischfetzen über die Rutenlänge an einen bestimmten Platz gestellt, anstatt dort durch einen Wurf platziert zu werden. Die Einsatzgebiete dieser Rute sind dabei überall dort, wo das Platzieren des Köders durch Werfen schwierig oder unmöglich ist. Hier hilft nur noch die Stellfischrute. Zander und Hecht sind dabei die Haupt Zielfischarten, aber auch Aale können, gerade im Flachwasser, gut mit dieser Angeltechnik gefangen werden.

Da diese Angeltechnik recht unbekannt ist und nicht immer klar ist worauf Angler, die sich eine Stellfischrute kaufen wollen, achten sollten, bietet der fishpipe Preisvergleich einen guten Überblick über alle modernen Stellfischruten, die sich momentan auf dem Markt befinden. Hier finden Angler sowohl die richtige Länge, als auch die richtige Rutenstärke für jeden Zielfische, der mit der Stellfischrute gefangen werden kann. Zusätzlich werden im Preisvergleich die Angebote der verschiedensten Anbieter miteinander verglichen. So ist es möglich jederzeit und in wenigen Minuten die beste Stellfischrute online zum garantiert besten Preis zu finden.

Was sind Stellfischruten?

Bild: Köderfischpose auf dem Wasser

Stellfischruten sind äußerst lange Teleskopruten, die im Unterschied zur Stipprute mit einer Freilaufrolle gefischt werden. Sie ähneln somit den, beim Friedfischen verwendeten Bologneseruten. Dabei werden Naturköder senkrecht unterhalb der Rutenspitze angeboten und können so vor dem Verdriften durch Wind und Strömung bewahrt werden. Besonders in den Holländischen Kanälen benutzen viele Hechtangler die Stellfischrute. Montage und Köder sind dabei dieselben wie beim regulären Angeln mit dem toten Köderfisch. Hat der Angler einen möglichen Hecht Standplatz ausgemacht, platziert er den Köder mit der langen Rute punktgenau am Spot. So kann der Köderfisch über lange Zeit freischwebend auf der exakt gleichen Position gehalten werden bis der Hecht schließlich beißt.

Exkurs: Die Stellfischrute stammt aus Zeiten des lebenden Köderfisches, der so am Spot gehalten wurde. Diesen Zweck erfüllt die Stellfischrute heute noch mit totem Köderfisch.

Doch nicht nur Hechte gehen auf den Köderfisch an der Stellfischrute. Zander und Aal, als typische Jäger an Spundwand und Steinpackung, lassen sich hiermit ebenso gut befischen. Auch am See findet die Stellfischrute zahlreiche Einsatzstellen und überall wo es Hotspots gibt, die aufgrund von Hindernissen sehr schwer oder gar nicht beangelt werden können, ist die Stellfischrute nötig.

Bei der Stellfischrute spielen typische Parameter wie Aktion und Wurfgewicht eine untergeordnete Rolle – schließlich wird der Köder hier nicht ausgeworfen. Im Drill wird der Fisch mehr durch die Bewegungen der Rute, als durch die Bremse gesteuert. Trotzdem ist ein solides Rückgrat bei einer Stellfischrute von Vorteil. Im Folgenden ist kurz zusammengefasst worauf geachtet werden muss, wenn man eine gute Stellfischrute kaufen möchte.

Eigenschaften von Stellfischruten

EigenschaftenStellfischruten
Länge6,5 bis 8,5 Meter
Wurfgewicht80 bis 150 Gramm
AktionSpitzenaktion mit kräftigem Rückgrat

Die meisten Stellfischruten erfüllen die genannten Parameter bereits, weshalb sich der Angler meist nur Gedanken um die bevorzugte Länge machen muss. Dabei gilt: Je Länger desto vielseitiger sind die Einsatzgebiete der Stellfischrute. Im Zweifelsfall sollte immer das längere Modell gewählt werden. Sobald sich der Angler an die Handhabung der Rute gewöhnt hat, hat die zusätzliche Länge nur noch Vorteile. Wichtig beim Angeln mit diesem Rutentyp sind zusätzlich der richtige Stellfischrutenhalter und die richtige Rollengröße.

Aufgrund ihrer Länge sind Stellfischruten kopflastig und die Rolle sollte dies so gut wie möglich kompensieren. Weiterhin muss die Rolle dem Zielfisch angepasst werden: Wer mit der Stellfischrute Aal und Barsch angeln will, kann eine kleinere Rolle verwenden. Für Hechte müssen diese größer ausfallen.

Tipp: Zum ufernahen Angeln mit der Stellfischrute eignen sich Rutenhalter mit großer Hebelwirkung, um die Rute verlässlich ablegen zu können. Gute Rutenhalter finden sich übrigens bei der fishpipe.

Mit der Stellfischrute auf Hecht

Bild: Stellfischrute Überhängende Ufervegetation

Das bekannteste Einsatzgebiet der Stellfischrute ist das Angeln mit totem Köderfisch auf Hecht. Das liegt sicher daran, dass der Hecht als Lauerräuber unterwasser meist die Deckung von Hindernissen sucht. Wer mit der Stellfischrute Hechten nachstellen will, sollte darum zuerst einen guten Spot im Blick haben:

Die Top 3 Hechtspots für die Stellfischrute

  1.  Kehrwasser: Den Köderfisch in schwierigen Strömungsverhältnissen am Platz halten.
  2. Unterstände: Den Köder direkt unter überhängender Vegetation anbieten.
  3. Seerosen und Krautfelder: Ohne Hängergefahr über das Kraut die Kante beangeln.

Allgemein werden bei der Stellfischrute Köderfische an der Posenmontage so angeködert, dass die Pose natürlich im Wasser steht. Wer mit der Stellfischrute Hechte beangeln will, sollte sein Modell nicht zu kurz wählen. Bei den oben genannten Einsatzstellen sollte die Stellfischrute 8m oder mehr betragen. Dazu ist, besonders wenn mit Großhechten zu rechnen ist, eine stabile Rute von Vorteil. Passende Modelle haben Wurfgewichte von 100 Gramm und mehr.

Mit der Stellfischrute auf Zander

Bild: Zander mit Köfi im Maul

Der Zander ist als vorsichtiger Räuber bekannt, der den Köder oft erst einige Zeit beobachtet, bevor er sich zum Biss verleiten lässt. Deshalb eignet sich die Stellfischrute hier besonders gut. Mit ihr bleibt der Köder zuverlässig am Platz und der Zander kann ihn in Ruhe betrachten, bevor er sich entschließt anzubeißen. Besonders in künstlichen Gewässern, wie Häfen (falls erlaubt) und Kanälen, finden sich die Top Spots für das Angeln mit der Stellfischrute auf Zander.

Die Top 3 Zanderspots für die Stellfischrute

  1. Brückenpfosten: Hier wartet der Zander auf Kleinfisch.
  2. Häfen: Den Köderfisch statisch zwischen den Booten halten.
  3. Spundwände: Mit der Stellfischrute gezielt nah an der Spundwand bleiben.

Besonders an Kanälen mit Hindernissen, die nur schwer angeworfen werden können, lohnt sich beim Zanderangeln der Einsatz der Stellfischrute. Montage und Köder sollten dabei auf den Zander angepasst werden und darum kleine und schlanke Köderfische unauffällig angeködert werden. Die Rute muss je nach Gewässer nicht ganz so lang gewählt werden, meist reichen sieben Meter aus. Auch spielen bei einer passenden Zander Stellfischrute Wurfgewicht und Rückgrat eine untergeordnete Rolle als beim Hechtangeln. Dafür ist hier eine sensible Rutenspitze von Vorteil. Die sensible Spitze sorgt bei Wind für ein Spiel des Köders und lässt den Köderfisch so lebendig erscheinen.

Mit der Stellfischrute auf Aal

Ein weiterer Fisch, der besonders gut mit der Stellfischrute beangelt werden kann, ist der Aal. Hier variiert das Einsatzgebiet der Stellfischrute ein wenig, das Grundkonzept bleibt jedoch dasselbe. Oft halten sich Aale nachts in seichten Gewässerabschnitten auf und lassen sich vom Angler am Ufer leicht abschrecken. Nicht umsonst wird dieser Fisch auch als scheuer Schlängler bezeichnet. Mit der Stellfischrute kann der Angler einige Meter entfernt im Flachwasser angeln und ist im Falle eines Bisses trotzdem stets an der Rute.

Die Top 3 Aalspots für die Stellfischrute

  1. Steinpackungen: Einen Fischfetzen an seichten Stellen anbieten ohne die Aale durch die eigene Anwesenheit abzuschrecken.
  2. Unterspülte Ufer: Die Stellfischrute im Fluss parallel zum Ufer ablegen.
  3. Versunkene Bäume: Den Köder ohne Hängergefahr im Astgewirr halten.

Beim Ansitz mit der Stellfischrute auf Aal sollte eine lange aber leichte Rute gewählt werden, da der Aal nicht als großer Kämpfer bekannt ist. Natürlich kann auch mit den oben beschriebenen Stellruten für Hecht und Zander auf Aal geangelt werden. Spezialisierte Ruten für diese Art des Aalangelns sind jedoch kaum erhältlich, hier kommt es hauptsächlich auf die Länge an.

Welche Stellfischrute kaufen?

Bild: Rutenwald mit Preisschildern

Die oben genannten Kriterien dienen als erste Anhaltspunkte bei der Wahl einer Stellfischrute. Empfehlungen von anderen Anglern sind meist ebenfalls wertvolle Hinweise, selbst ausprobieren ist hier allerdings meist besser. Wie bei den meisten Angelruten, gibt es auch bei Stellfischruten erhebliche Preisunterschiede. Da es sich bei Stellfischruten um eher ausgefallene Angeln handelt bietet fishpipe hier einen unschlagbaren Vorteil. Während viele Shops oft nur wenige Modelle im Angebot haben, werden bei uns die Anbieter direkt verglichen. Somit findet sich auf fishpipe die größte Auswahl an verschiedenen Stellfischruten und Angler können sich in Ruhe entscheiden.

Günstige Stellfischruten sind bereits ab 40 Euro zu haben. Diese Ruten eignen sich meist weniger, um damit auf große Räuber zu angeln, sind allerdings schon sehr gute Ruten für das gelegentlichen Angeln auf Aal.

Im Preissegment 50 – 120 Euro finden sich schon zahlreiche gute Stellfischruten. Sie eignen sich gut für das Angeln in strömungsarmen Gewässern, wie Kanälen. Gemäß dem Zielfisch sind verschiedene Längen und Stärken zu empfehlen – je nachdem ob der Fokus auf Hecht oder Zander liegen soll. Die fishpipe hilft hier, die ausgewählte Stellfischrute günstig kaufen zu können, denn oft variieren die Preise zwischen den verschiedenen Anbietern erheblich.

Nach oben hin ist dem Preis keine Grenze gesetzt. Es gibt viele High Tech Ruten zum Angeln auf Großhechte oder um den Köder zielgenau in starker Strömung am Platz zu halten. Diese kosten allerdings oftmals mehr als 200 Euro. Dieser Preis ist jedoch mehr als gerechtfertigt, da die beschriebenen widrigen Bedingungen dem Gerät einiges abverlangen. Hier bietet die fishpipe nicht nur einen Preisvergleich, um das Wunschmodell beim günstigsten Anbieter zu finden, sondern auch zahlreiche Strellfischruten Angebote. Oft kann durch die Nutzung von Rabattaktionen bei solchen hochpreisigen Modellen einiges gespart werden, so dass auch eine teure Stellfischrute günstig zu bekommen ist. Beim Vergleich der Anbieter sollten auch die Versandkosten im Auge behalten werden, zwar sind die meisten Stellfischruten Teleskop Modelle, trotzdem warten hier oft versteckte Kosten, denn auch bei einer Teleskoprute dieser Länge steigt die Transportlänge schnell an und so müssen die Ruten oft als Sperrgepäck versandt werden. Auch hier greift der fishpipe Preisvergleich unter die Arme und bietet eine gute Übersicht über alle etwaigen Versandkosten.