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Foto Mehrere Teleruten

Was eine gute Teleskoprute ausmacht und auf welche Dinge man beim Kauf besonders achten muß, erfährt man in diesem Ratgeber.

Wer schon einmal eine herkömmliche Angelrute mit in den Urlaub nehmen wollte, weiß, dass das nicht selten mit Problemen verbunden ist. Im vollgepackten Auto, im Flieger, auf dem Motorrad, bei einer ausgedehnten Fahrradtour, beim Wandern und auf Kanutouren mangelt es manchmal sehr am Platz, um die langen meist zwei- oder dreiteiligen Steckruten zu verstauen. Die Lösung hierfür nennt man Teleskoprute. Kurze Transportlängen sind das Hauptmerkmal dieser Angelruten. Teleskopruten sind also zum Reisen ideal geeignet. Manchmal passt die Teleskoprute sogar ins Handgepäck.

Wer eine günstige Teleskoprute kaufen möchte, der findet auf dem fishpipe Preisvergleich eine breite Produktpalette günstiger Teleskopruten für alle Zielfische und zwar in verschiedenen Längen und Wurfgewichten. Die Ruten sind exakt auf diverse Angelarten und Gewässer abgestimmt – ob im Bach, Fluß oder Stillgewässer – für jeden Angler ist was dabei. Hier findet man sowohl Ruten von bekannten aber auch von weniger bekannten Herstellern.

Eine übersichtliche Menüführung und verschiedene Auswahl- und Filteroptionen helfen dabei, schnell das günstigste Angebot zu finden und mit einem Klick die Teleskoprute zu bestellen. Zur Hilfestellung bietet die fishpipe einen kleinen Ratgeber an. Will man eine Teleskoprute kaufen, kann dieser einem dabei helfen, welche Teleskoprute sich lohnt und von welchen man eher die Finger lassen sollte.

Was sind Teleskopruten?

Foto Telerute vormontiert in der Hand

Der Teleskopruten Aufbau ist eigentlich recht einfach. Die einzelnen konisch zusammenlaufenden Segmente der Rute werden ineinander geschoben und zum Angeln auseinander gezogen. Pro Rutensegment besitzen diese Angelruten in den meisten Fällen einen Rutenring. Manche Hersteller versehen vor allem längere Modelle auch mal mit sogenannten verschiebbaren Rutenringen. Diese werden vor dem Benutzen der Rute einfach so weit auf dem Segment verschoben, bis sie fest sitzen. Dies begünstigt eine bessere Aktion bzw. Biegekurve der Rute im Drill, was wiederum bedeutet, dass die Rute besser arbeiten kann. Mit der als letztes beschriebenen Teleskoprute zu angeln ist also meist angenehmer.

Egal ob zum Karpfenangeln, zum Stippfischen mit der Kopfrute, zum Spinn- oder Fliegenfischen auf Forellen oder zum Meeresangeln – Teleskopruten bekommt man von verschiedenen namhaften Herstellern. Die Bandbreite ist somit sehr weit gefächert und das Angebot für einen Anfänger kaum überschaubar. Glücklicherweise lassen sich auf der fishpipe viele Teleskopruten vergleichen.

Welche Ruten sind besser -Teleskoprute oder Steckrute?

Foto Telerute neben Steckrute

Ob nun eine Teleskoprute oder eine Steckrute die bessere Angelrute ist – darüber streiten sich die Angler schon seit Generationen. Teleskoprute vs. Steckrute ist also ein heiß diskutiertes Thema in der Anglerschaft. Der Eine bevorzugt Steckruten, der Andere Teleskopruten – und beide haben eigentlich Recht, denn je nach Zweck, also Fischart, Angelart, Gewässer, Transport usw. kann mal eine Teleskoprute und das andere mal eine Steckrute besser geeignet sein.

Wer sich zu diesem Thema in diversen Angelforen umhört und die Beiträge liest, wird schnell feststellen, dass fast immer nur auf die vermeintliche Unterlegenheit der Telerute hingewiesen wird. Der Anfänger fragt sich als zu Recht: „Sind Teleskopruten gut?“. Gerade Einsteiger dürften negative Berichte vom Kauf dieser Ruten abschrecken und beschäftigen sich nicht mehr mit dem Thema. Jedoch erscheinen die oft beschriebenen negativen Aspekte bald nicht mehr so gravierend.

Der schlechte Ruf, den Teleskopruten haben, dürfte an dem Überangebot von Ruten in geringer Qualität liegen. Diese finden sich meist im Preissegment von 10 bis 30 Euro und sind bei verschiedenen Herstellern und Händlern zu bekommen. Zwar kann man nicht direkt vom Preis auf die Qualität schließen, trotzdem ist der Preis ein sehr guter Indikator für die Qualität. Zwar bekommt man qualitativ höhere Auslaufmodelle der verschiedenen Hersteller von Teleskopruten meist günstiger, vor allem dann, wenn neue Modelle auf den Markt kommen, für Gelegenheitsangler verrichtet aber natürlich auch eine günstige Teleskoprute aus dem unteren Preissegment zuverlässig ihre Dienste. Wer aber öfter mal zum Angeln geht und sich trotzdem für eine Teleskoprute interessiert, wird sich bald nach einer hochwertigen Teleskoprute umsehen.

Tipp: Wer eine hochwertige Teleskoprute sucht und trotzdem sparen möchte, der kann sich am besten nach Teleskopruten Auslaufmodellen umschauen und so eine hochwertige Rute zu einem günstigen Preis ergattern.

Zu den Vor- und Nachteile von Teleskopruten gibt es hier später noch einen kleinen Überblick.

Wo kann man Teleskopruten einsetzen?

Foto Teleruten Stapel

Viele Angler nutzen zum entspannten Grund- und Posenangeln eine Teleskoprute. Allrounder sind mit Teleruten also gut bedient. Seltener wird man mit einer Teleskoprute Spinnfischen. Außerdem gibt es Teleruten für noch ganz andere Einsatzmöglichkeiten wie beispielsweise das Stippfischen mit der unberingten Stipprute, das Stellfischangeln, das Feederfischen und sogar das Fliegenfischen. Zielfische sind bei der Fischerei mit teleskopierbaren Ruten meist kleine bis mittelgroße Fische, wie

  • Döbel
  • Barben
  • Brachsen/Brassen
  • Plötzen/Rotaugen
  • Rotfedern
  • Schleien
  • Karpfen
  • Barsche
  • Aale
  • Forellen und Saiblinge
  • Hecht und Zander
  • Karauschen und Giebeln

Natürlich ist auch der Fang und die Landung größerer Fische möglich. Sicherer und besser ist der Großfischfang allerdings mit Steckruten zu bewältigen. Hier spielen die Steckruten ganz klar ihre Vorteile aus, vor allem wenn es auf Huchen, große Hechte oder Waller geht.

Folgende Übersicht gibt Aufschluss über die verschiedenen Vor- und Nachteile von Teleskopruten:

Vor- und Nachteile von Teleskopruten

Vorteile von TeleskoprutenNachteile von Teleskopruten
kurze transportlängeBeeinträchtigung der Aktion durch Schubverbindungen
schneller AufbauPflegeintensiv
meist leichter als Steckrutenweniger belastbar
ideale ReiseruteNur beschränkt zum Spinnfischen geeignet

Tipps zur Auswahl der besten Teleskopruten

Foto Angler der die Haare rauft

Im folgenden Abschnitt gibt es ein paar Tipps, die einem die Wahl der Teleskoprute erleichtern sollen. Als Erstes sollte man sich darüber klar sein, für was und wo man die Teleskoprute nutzen möchte. Daraus ergeben sich dann die folgenden Kriterien.

Teleskoprute Länge

Die Rutenlänge ist ein entscheidendes Kriterium und vor allem von der Gewässerwahl und der zu befischenden Distanz abhängig.

  • Je weiter man Werfen muss, desto länger sollte die Teleskoprute sein.
  • Steht man am Ufer eines Baches oder kleinen Flusses, genügt eine Rutenlänge von 1,80 bis 2,40 Meter, gerade wenn man sich an einem dicht bewachsenen Bach befindet. Hat man freie Bahn, lassen sich auch Ruten mit 2,70 Meter Länge nutzen.
  • Angelt man an einem See, sollte die Rute dann durchaus länger sein, um seinen möglicherweise weit entfernten Hot-Spot zielgenauer anwerfen zu können. Folglich sollten bei weiten Distanzen 3,30 bis 4,20 Meter lange Ruten Pflicht sein. Fischt man hingegen ufernah, genügen auch 2,70 bis 3 Meter lange Teleskopruten.

Teleskoprute Wurfgewicht

Je nach gewählter Angelmethode, muss natürlich auch das Wurfgewicht der Teleskoprute bedacht werden.

  • Fischt man auf kleine bis mittlere Weißfische, reicht ein Wurfgewicht von 25 bis 40 Gramm vollkommen aus. Will man hingegen mit der Teleskoprute Forellen, Saiblinge und Barsche überlisten, ist man auch mit einem Wurfgewicht von 5 bis 25 Gramm schon sehr gut bedient.
  • Möchte man mit seiner günstig gekauften Teleskoprute Karpfen, Schleien, Aale oder andere größere Weißfische fangen, empfiehlt sich ein Wurfgewicht von mindestens 60 bis 80 Gramm. Gerade wenn man mit einer Teleskoprute Aale fangen will, sollte man nicht am Wurfgewicht und damit an der Stabilität der Rute sparen, um den Aal gut von potentiellen Hindernissen abhalten zu können. Im Fluß oder Strom können es hingegen auch schon mal 100 bis 200 Gramm sein. Gleiches gilt auch, wenn man mit der Teleskoprute auf Hecht oder Zander mit Köderfisch angeln will.

Teleskopruten Hersteller

Bild: Teleskopruten verschiedener Marken

Shimano, gegründet im Jahr 1921, hat bis 1970 hauptsächlich Angelrollen produziert. Später wurde das Sortiment auf Ruten und Zubehör ausgeweitet. Das Unternehmen nutzt hochwertige Materialien, wie High-Pressure-Carbon und Biofibre und produziert somit auch hochwertige Teleskopruten. Dadurch erreichen die Ruten ein geringeres Gewicht, eine hohe Stabilität und deutlich mehr Präzision. Beliebte und empfehlenswerte Serien dieses Herstellers sind Alivio, Catana und Exage.

Die Deutsche Angelgerätemanufaktur (DAM) produziert seit dem Jahr 1902 Angelgräte. Das Sortiment umfasst Ruten, Rollen, Schnüre und sämtliches Zubehör. Das Unternehmen produziert sehr gute Teleskopruten aus hochwertigem Carbon. Die Produkte liegen aber eher im günstigen Preissegment. Beliebte und empfehlenswerte Serien sind Camaro, Shadow, Steelpower und Spezi Stick.

Balzer ist ein Traditionshersteller aus Deutschland. Im Jahr 1979 war es der erste Hersteller, der Karbonruten angeboten hat. Zudem sind die Ruten mit Duplon- ,Kork- oder Moosgummigriff erhältlich und verfügen über Edelstahlrollenhalter. Balzer hat außerdem Ruten aus IM7-Carbon im Programm. Die beliebteste Serie ist die Reihe „Black Jack“.

Der Vollständigkeit halber werden hier auch noch ein paar andere Hersteller von hochwertigen sowie günstigen Teleskopruten genannt. Da wären unter anderem

  • Sportex
  • Cormoran
  • Jenzi
  • Daiwa
  • Mitchell
  • Fox
  • Zebco
  • Abu Garcia
  • Sänger
  • Spro

Worauf man beim Kauf einer Teleskoprute achten sollte

Vor dem Kauf empfiehlt es sich immer, einige Testberichte online zu lesen, sich in Angelzeitschriften Infos zu holen und wenn möglich auch mal direkt bei Freunden deren Teleskopruten zu begutachten und ggf. zu testen. Denn viele kleinere Schwächen zeigen sich erst nach längerem Gebrauch. Wer sich da nur auf die Beschreibung des Herstellers verlässt, kann unter Umständen eine Enttäuschung erleben.

Wichtig ist zudem, auf eine gewisse Robustheit und gute Verarbeitung der einzelnen Komponenten der Rute zu achten. Denn es ist ärgerlich, wenn sich am Wasser zum Beispiel ein Rutenring löst, weil dieser nicht richtig oder nur sehr sparsam verklebt worden ist.

Natürlich sollten Einsteiger ihr Hobby mit preiswerten Modellen beginnen und zuerst mal eine günstige Teleskoprute kaufen. Meistens lohnt sich als Anfänger ohne jegliches Tackle der Kauf eines Teleskopruten-Sets, bei welchem unter anderem die Rute, die Rolle, die Schnur und der Rutenhalter sowie eventuell auch gleich ein passendes Futteral und ein paar wichtige Kleinteile enthalten sind.

Günstige Teleskopruten in allen Qualitäts-und Preissegmenten kann man auf dem fishpipe Preisvergleich finden. Dort lassen sich die verschiedenen Teleskopruten vergleichen und zudem direkt online erwerben. Dabei kann man sowohl als Anfänger als auch als fortgeschrittener Angler sein Schnäppchen machen und die besten Teleskopruten für sich wählen. Zur Auswahl stehen dabei XX Ruten diverser bereits genannter Hersteller. Um eine vernünftige Ausrüstung zu erhalten, sollte man jedoch mindestens zwischen 50 bis 80 Euro pro Teleskoprute ausgeben. In diesem Preissegment ist das Preis-Leistungsverhältnis am Besten. Gute Auslaufmodelle qualitativer Teleskopruten sind jedoch auch schon für 30 bis 50 Euro zu bekommen.