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Foto: Winkelpicker mit Seitenblei

Die Winkelpickerrute gehört zu den Feederruten. Genauer gesagt ist die der Vorgänger der Feederruten. Warum sich in Deutschland der Name Winkelpicker eingebürgert hat ist unbekannt, denn eigentlich nennt man diese Ruten, welche ursprünglich aus England stammen, „Winklepicker“. Winkelpicker Angelruten von 2,40 bis 3 m Länge werden zum Grundfischen in kleinen, langsamen Bächen und Flüssen oder auch im Nahbereich in Stillgewässerm genutzt.

Um ein günstiges Angebot für einen Winkelpicker zu erhalten, lohnt sich ein Blick in die fishpipe, ein speziell auf den Angel- und Outdoorsektor zugeschnittener Preisvergleich. Hier lassen sich viele Modelle von Winkelpickern vergleichen und anschließend der günstigste Preis des Lieblingsmodells ermitteln. Es stehen über XX Modelle zur Auswahl. Über wenige Klicks ist das Produkt dann auch schnell bestellt.

Was sind Winkelpicker?

Foto: Winkelpicker mit Zielfisch

Wie bereits erwähnt, sind Winkelpicker Feederruten. Der einzige Unterschied vom Angeln mit dem Winkelpicker zum klassischen Feedern ist, dass man bei einem Wurfgewicht von 10 bis 40 g meist ein kleines Blei mit 10 bis 25 g benutzt, aber auch kleinste Futterkörbchen sind möglich. Als Rolle dient eine kleine, gut gefüllte Stationär- oder Freilaufrolle, welche mit dünner Monofilschnur (0,15 bis 0,22 mm) oder geflochtener Leine (0,05 bis 0,08 mm), je nach Gewässer und den zu erwartenden Fischen, bespult sein sollte. Die Spitzensegmente der Winkelpickerruten sind auffällig farbig gestaltet, so dass man auch feinste Anfasser des Köders bemerkt. Wer eine gute Winkelpicker Rute kaufen möchte, sollte darauf achten, dass mehrere Winkelpicker Spitzen vorhanden sind. In der Regel werden die Modelle mit drei unterschiedlich harten Ersatzspitzen für Winkelpicker geliefert. Bei Flaute gilt es dann mit der weichsten Spitze zu angeln, bei Wind wählt man eine Stärkere aus. Manche Modelle haben jedoch keine wechselbaren Spitzensegmente.

Unterschied: Winkelpicker und Feederrute

Manch ein Angler fragt sich sicherlich, ob er sich lieber für Winkelpicker oder Feederrute entscheiden soll. Der wesentliche Unterschied zwischen Winkelpicker und Feederrute ist, dass der Winkelpicker besonders leicht und auch viel kürzer ist als eine Feederrute. Aufgrund des geringeren Winkelpicker Wurfgewichts lassen sich somit allenfalls sehr leichte Futterkörbe werfen. Deshalb wird der Winkelpicker auch meist mit einem einfachen Grundblei gefischt. Weite Wurfdistanzen sind beim Angeln mit Winkelpicker daher nicht erforderlich und meist auch gar nicht möglich, weshalb meistens im Uferbereich gefischt wird, wo sich die Plätze dann auch per Hand befüttern lassen.

Unterschiede von Winkelpicker und Feederruten

WinkelpickerFeederrute
Montage mit Grundblie oder sehr leichten FutterkörbenMontage mit Futterkörben bis 150 Gramm Möglich
kurze Ruten bis 3 Meterlängere Ruten bis 4,50 Meter
Wurfgewicht bis maximal 40 Grammsehr hohes Wurfgewicht
extrem feine RutenspitzeRutenspitzen in unterschiedlichen härten erhältlich
geringe Wurfweitensehr weite Würfe möglich
windanfällige Bisserkennungverschiednene Spitzen ermöglichen eine gute Bisserkennung selbst bei Wind und Strömung

Winkelpicker Montagen

Zeichnung/ Bild: Schlaufenmontage

Wer mit dem Winkelpicker angeln möchte, hat grob gesagt zwei Möglichkeiten zur Montage. Eine gängige Variante ist die sogenannte Schlaufenmontage, bei der mittels speziellem Knoten eine Schlaufe in die Hauptschnur eingebunden wird, in der das Blei oder das Futterkörbchen läuft.

Die zweite Methode ist, dass man auf der Hauptschnur einen Anti-Tangle-Boom oder auch einen einfachen Wirbel mit Karabiner montiert. So ergibt sich die Möglichkeit, zwischen Blei und Futterkorb ohne großen Aufwand zu wechseln. Natürlich kann der Futterkorb oder das Blei auch direkt auf der Hauptschnur laufen. Schnelles Wechseln ist dann allerdings nicht mehr möglich. Die restliche Montage mit Wirbel, Vorfach und Haken ist bei beiden Montagen identisch.

Mit dem Winkelpicker fischen

Hat man am Gewässer nun seinen passenden Platz gefunden, baut man die Winkelpickerrute auf, beködert die Montage und wirf aus. Anschließend wird die Rute entweder parallel zum Ufer auf speziellen Rutenhaltern abgelegt oder man stellt diese ziemlich steil, fast senkrecht, auf einem High-Pod ab. Dies empfiehlt sich vor allem bei stärkerer Strömung, um die Schnur möglichst aus dem Wasser zu bekommen und so den Strömungsdruck aus der Schnur zu nehmen. Da man mit der Winkelpickerrute meist sehr ufernah angelt, kann man benötigtes Anfutter gezielt einwerfen und so leicht auf ein Futterkörbchen verzichten.

Zielfische beim Angeln mit der Winkelpicker sind meist Weißfische, wie

  • Brassen/Brachsen
  • Güstern
  • Rotaugen
  • Rotfedern
  • Lauben
  • Schleien

Auch macht es sehr viel Spaß im zeitigen Frühjahr mit der Winkelpicker Karpfen zu angeln.

Ob man sich nun einen Teleskop Winkelpicker oder eine Steckrute besorgt, ist Geschmackssache. Tendenziell hat die Steckrutenvariante aber ihre Vorteile, da sie in der Regel leichter ist und über eine bessere Rutenaktion verfügt. Als bessere oder sogar beste Wikelpicker Rute kann also sicherlich eine Steckrute bezeichnet werden.

Tipp: Das Angeln mit dem Winkelpicker ist eine sehr spannende Angelei, welche aufgrund ihrer Feinfühligkeit vor allem zur kalten Jahreszeit auch scheue Fische ans Band bringt!

Winkelpicker Rute kaufen? Worauf sollte man achten?

Foto Winkelpicker Ruten und Marken

Vor dem Kauf empfiehlt es sich immer, einige Testberichte zu Winkelpickerruten online zu lesen, sich in Angelzeitschriften zu informieren und wenn möglich auch mal direkt bei Freunden deren Winkelpickerruten zu begutachten, in die Hand zu nehmen, auszuwerfen und ggf. auch zu testen und zu drillen. Natürlich sollten auch deren Erfahrungen berücksichtigt werden. Denn viele kleinere Schwächen und Mängel zeigen sich erst nach längerem Gebrauch. Wer sich da nur auf die Beschreibung oder Werbung des Herstellers verlässt, kann unter Umständen eine Enttäuschung erleben.

Natürlich sollten Einsteiger ihr Hobby mit preiswerten Modellen beginnen und zuerst mal eine günstige Winkelpicker kaufen. Mit steigendem Interesse an dieser Art der Fischerei lohnt sich dann aber die Anschaffung eines hochwertigeren Winkelpickers.

Günstige Winkelpickerruten in allen Qualitäts-und Preissegmenten kann man auf dem fishpipe Preisvergleich finden. Dort lassen sich die verschiedenen Winkelpickerruten vergleichen und zudem direkt online erwerben. Dabei kann man sowohl als Anfänger als auch als fortgeschrittener Angler sein Schnäppchen machen und die besten Winkelpickerruten für sich wählen. Zur Auswahl stehen dabei XX Ruten diverser bekannter Hersteller, sowohl als Tele Winkelpicker und natürlich auch als Steckruten. Der Preisvergleich ermöglicht, einfach und unkompliziert, das günstigste Angebot auf dem Markt zu finden und zu sparen.

Um eine vernünftige und etwas langlebigere Ausrüstung zu erhalten, sollte man jedoch mindestens zwischen 50 bis 80 Euro pro Winkelpickerrute ausgeben. In diesem Preissegment ist das Preis-Leistungsverhältnis am Besten. Gute Auslaufmodelle qualitativer Winkelpickerruten sind jedoch auch schon für 30 bis 50 Euro zu bekommen.